06.01.2017

Neues Blockheizkraftwerk in Betrieb genommen

Seit wenigen Tagen läuft im Freizeitbad LA OLA ein neues Blockheizkraftwerk (BHKW). Trotz eines eng getakteten Bauzeitenplans konnte die Anlage rechtzeitig vor dem Jahreswechsel in Betrieb genommen werden. Die Stadtholding Landau in der Pfalz GmbH, Betreiberin des Freizeitbades LA OLA, profitiert dadurch doppelt: Neben der Möglichkeit möglichst schnell Strom und Wärme auf noch effizientere Weise erzeugen zu können, belohnt auch der Gesetzgeber das Engagement. Das Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz gewährt Anlagenbetreibern, deren Blockheizkraftwerke noch 2016 ans Netz gegangen sind, besondere Zuschläge.

Das Funktionsprinzip eines BHKW ist denkbar einfach: Ein Erdgasmotor erzeugt gleichzeitig Strom und Wärme. Sowohl der erzeugte  Strom mit fast 400.000 kWh/a, als auch die dabei anfallende Wärme mit über 800.000 kWh/a wird komplett im Freizeitbad LA OLA genutzt. Durch geschickte hydraulische Verschaltung können die hohen Temperaturen des Motors für die Duschwasserbereitung genutzt werden. Auch die in den Abgasen des Motors enthaltene Wärmeenergie bleibt nicht ungenutzt. Über einen Wärmetauscher wird diese aufgefangen und zur Erwärmung des Beckenwassers genutzt.

„Das BHKW stellt die im Freizeitbad LA OLA benötigte Energie umweltfreundlich her und trägt damit positiv zur Energiebilanz des gesamten Hauses bei“, freut sich Thomas Hirsch, Oberbürgermeister und Geschäftsführer der Stadtholding Landau in der Pfalz GmbH. Das Blockheizkraftwerk, welches in einem neu errichteten Betriebsgebäude an der Westseite des Bades Platz findet, ist ein weiteres Puzzleteil des ganzheitlichen Energiekonzepts.  Konsequent setzt die Stadtholding seit vielen Jahren auf innovative Techniken zur Steigerung der Energieeffizienz. Beispielhaft seien hier der Einsatz von LED-Technik oder etwa die Energiegewinnung aus stillgelegten Erdölbohrlöchern genannt. Tangiert werden diese Maßnahmen durch ein unternehmensweites Energiemanagement, welches zur Erhöhung des Umweltbewusstseins eines jeden Mitarbeiters beiträgt.

Geplant wurde das BHKW von der EnergieSüdwest Projektentwicklung GmbH, einer Tochtergesellschaft des gleichnamigen regionalen Energieversorgers EnergieSüdwest AG.