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Verfolgen Sie die spannende Reise zweier Landauer Studentinnen auf den Philippinen und besuchen Sie ihren Blog.

Das CO2-Projekt des LA OLA-Freizeitbades

 

Als "Wellnessoase mit Tropenfeeling" unterstützen wir ein Projekt zum Schutz des Tropenwaldes auf den Philippinen:

In Zeiten, in denen der weltweite Klimawandel eine besondere Herausforderung darstellt, ist auch das Freizeitbad LA OLA gefordert, seinen Beitrag zum Umweltschutz zu optimieren. Die Geschäftsführung hat daher früh begonnen, Maßnahmen zur Energie-Effizienzsteigerung und zur Reduzierung von Emissionen an Kohlenstoffdioxid (CO2) zu ergreifen.

Richtungsweisend ist dabei die Unterstützung eines Tropenwaldschutzprojektes auf den Philippinen, welches dazu beiträgt, den verbleibenden Ausstoß von CO2 zu kompensieren. Das Freizeitbad LA OLA und seine Kooperationspartner leisten so ihren wichtigen Beitrag zum Klimaschutz.

Als Einstieg in das Projekt wurde durch die Universität Greifwald anhand des jährlichen Strom- und Gasverbrauchs des Freizeitbades eine entsprechende CO2-Emissionsbilanz erstellt. Um die Emissionen langfristig klimaneutral zu kompensieren, ist die Aufforstung von Tropenwaldflächen mit finanzieller Unterstützung aus Landau vorgesehen.

Jeder kann helfen!

Das Philippinen-Projekt des Freizeitbades LA OLA braucht Ihre Unterstützung. Jeder kann mithelfen – durch umweltbewusstes Verhalten und durch eine Spende. Laden Sie sich hier das Spendenformular herunter. Wir und unsere Umwelt danken Ihnen für die Unterstützung.

Hintergründe und Fakten

Jedes Jahr werden weltweit Waldgebiete von fast der halben Landesfläche Deutschlands abgeholzt oder durch Brandrodung vernichtet. Vor allem zur Gewinnung von Weide- und Ackerland oder als Rohstoff für die Holzindustrie. Dadurch wird nicht nur einer Vielzahl an einzigartigen Tieren und Pflanzen ihr Lebensraum genommen, sondern auch die "grüne Lunge" unserer Erde zerstört. Die Philippinen, die über eine außergewöhnliche reiche Vielfalt an Arten verfügen, sind in dramatischer Weise von Tropenwaldzerstörung betroffen.

Diese Entwicklung hat neben den wachsenden Emissionen von Treibhausgasen, insbesondere aus Verkehr, Industrie und Privathaushalten, den globalen Klimawandel verstärkt. In den letzten Jahrzehnten hat die Konzentration des klimawärmenden Kohlenstoffdioxid (CO2) in der Atmosphäre stark zugenommen. Besonders intakte und schnellwüchsige Tropenwälder sind andererseits in der Lage, CO2 aufzunehmen, in Biomasse umzuwandeln und so langfristig zu binden.

Aus diesem Grund werden im Rahmen eines bislang einzigartigen Projektes zum Klima- und Naturschutz Maßnahmen zur Kompensation der vom Freizeitbad LA OLA verursachten CO2-Emissionen ergriffen. Die Stadtholding Landau in der Pfalz GmbH, als Betriebsgesellschaft für das Landauer Freizeitbad, setzt hierbei nicht auf den üblichen Weg des Emissionshandels, sondern strebt durch die Unterstützung eines konkreten Waldschutz- und Wiederaufforstungsprogramms auf den Philippinen den langfristigen Ausgleich des beim Betrieb des Freizeitbades entstehenden Kohlenstoffdioxids an.

Auf der Grundlage einer langjährigen Naturschutzerfahrung und -partnerschaft vermittelt der Zoo Landau in der Pfalz den Kontakt zwischen der Stadtholding, der Universität Greifswald und der philippinischen Katala-Stiftung des Katala-Instituts für Ökologie und Biodiversitätsschutz. Diese verfügt neben den notwendigen Verwaltungsstrukturen auch über die praktischen Naturschutzerfahrungen in dem von Waldzerstörung stark gezeichneten Inselstaat. Der Einbindung und Sensibilisierung der lokalen Bevölkerung kommt dabei eine zentrale Rolle zu. Eines der mit großem Erfolg begonnenen Projekte ist das zum Schutz des hochbedrohten Rotsteiß- und Philippinen-Kakadus (Cacatua haematuropygia) auf den Inseln Rasa und Dumaran. Die Betreuung und Schaffung von Tropenwaldschutzgebieten kommt dabei auch vielen anderen bedrohten Tierarten zu Gute.